
Bild: --Xocolatl 21:01, 1 November 2006 (UTC) · Public domain
Waldenbuch
Waldenbuch kämpft für schnelles Internet
Gemeinderat · Abstimmungsergebnis
Das Wichtigste
- Gemeinderat stimmt für neue Ausschreibung zum Glasfaserausbau.
- Stadt zahlt 100.000 € Eigenanteil, größtenteils aus eingesparten Mitteln.
- Förderprogramm hilft bei Ausbau in schwierigen Gebieten.
- Ziel: schnelles Internet auch in Gewerbegebieten und Hasenhof.
- Ausschreibung muss bis August starten, sonst gibt es kein Geld.
Was passiert ist
Der Gemeinderat Waldenbuch hat mehrheitlich beschlossen, die Ausschreibung für den Glasfaserausbau in sogenannten "weißen Flecken" wieder aufzunehmen. Das bedeutet: Die Stadt will Gebiete versorgen, die bisher kein schnelles Internet haben – zum Beispiel Gewerbegebiete und den Hasenhof. Dafür zahlt die Stadt einen Eigenanteil von maximal 100.000 Euro, der größtenteils aus eingesparten Mitteln vom Sirenenprogramm kommt. Die Fördermittel von Bund und Land decken den Großteil der Kosten. Wichtig ist, dass die Ausschreibung bis August 2026 gestartet wird, sonst läuft der Förderbescheid aus und das Geld ist weg. Die Mehrheit im Gemeinderat sieht das als Chance, um Waldenbuch flächendeckend mit schnellem Internet zu versorgen.
Was spricht dafür?
- Förderprogramm hilft, weiße Flecken beim Internet zu schließen.
- Eigenanteil wird größtenteils aus eingesparten Mitteln finanziert.
- Mehr schnelles Internet für Gewerbe und Wohngebiete.
Was spricht dagegen?
- Eigenanteil von 100.000 Euro belastet den Haushalt.
- Unklar, ob alle Gebiete tatsächlich schnell angeschlossen werden.
- Was passiert, wenn Ausschreibung nicht rechtzeitig startet?



